Wozu an einem Outdoorprojekt teilnehmen – über gesellschaftliche Faktoren und Naturwächter

Wozu Outdoor und Survival? Kann ich nicht einfach selber in den Wald gehen? Warum bezahlen Menschen dafür?

Diese Fragen bekommen wir häufig gestellt, deshalb möchte ich in diesem Artikel Bezug darauf nehmen, ohne Anspruch auf Vollständigkeit

IMG_20170813_154510Einfach „Draußen sein“

Warum interessieren sich Menschen immer mehr für den „Outdoor Bereich“? Meiner subjektiven Wahrnehmung nach, geht der Trend generell „nach Draußen“ Egal ob es im Natursportlichen Bereich ist oder in der Freizeit. Vor 10 Jahren ca. war der Trend zum „Wandern“ oder „Trekking, „Hiking“ noch nicht so unter der breiten Bevölkerung vertreten, vor allem nicht bei jungen Menschen. Natürlich gab es immer schon viele Bergsportler auch unter der Jugend, aber ich finde es wird  in letzter Zeit immer mehr. Sind früher nur die Wintersportler in die Berge gereist, wird auch der Sommertourismuns unter jungen Erwachsenen immer mehr innerhalb Österreichs auf den Bergen ausgelebt oder auch im Ausland. Egal ob der Trend des Mountainbikens oder Hikings, den Menschen zieht es in die Berge, vielleicht als Gegenstück zu unserer immer mehr digigtalisierten Welt. Echtes Erlebnen von Körper, Geist und Seele kann in der Digitalen Welt nicht ausgelebt werden. Auch die Technik erspart uns viellerlei Plagerei im Alltag. Einfach auf die Kaffeemaschine drücken, oder via Handyapp die Heizung starten – natürlich eine tolle und angenehme Entwicklung. Wir glauben dennoch an unsere „Urinstinkte“ die zwar mittlerweile „eingerostet“ sind, aber in jedem Menschen brennt ein kleiner Funken, auch ohne diese moderne Gerätschaft auszukommen, sei es nur für ein Wochenende.

Unsere Camps

IMG_20170813_154620Der Wirtschaftliche Faktor:

In unseren Camps wird Wissen vermittelt, dies kann man als persönliche Fortbildung betrachten, deshalb wird auch Geld dafür verlangt. Es ist keine neue Wissenschaft und die Kenntnisse und Techniken die von uns vermittelt werden sind uralt, aber in Vergessenheit geraten. Viele Menschen streben immer mehr nach diesem Wissen und den Techniken die man im späteren Alltag, auf Reisen, beim Sport oder im Ernstfall auch in Notsituationen anwenden kann. Egal ob man ein Abenteuer abseits von Digitalisierung und Aufbereiteten „Erleben“ wir in Freizeitparks erleben will, oder einfach vorbereitet sein möchte, für die „Reise seines Lebens“ vom erlernten Wissen profitieren alle. Nüchtern betrachtet könnte man uns auch als Dienstleister bezeichnen. Die Teilnehmer bezahlen für die Leistungen die sie von uns erhalten, dazu gehören Materilien und Wissen.

Der Gesellschaftliche Faktor:

IMG_20170813_084605_wm„Naturschätze und Werte“

Die Natur ist eine große Schatzksite voller Möglichkeiten. Wir vermitteln den Teilnhemern einen Achstamen Umgang in und mit der Natur. Egal ob es um Müll, um Tiere, oder um Bäume geht, es sind Werte die wir vermitteln wollen. Werte die wir unseren Kleinen Teilnhemern schon beim Feriencamp mitgeben, Werte auf die wir Jugendliche bei Schulprojekten aufmerksam machen, und vor allem Werte, die wir den Erwachsenen wieder ins Gedächtnis rufen. Davon profitieren nicht nur die Teilnehmer sondern die Gesellschaft. Warum? Weil diese Werte unsere Naturgüter schützen, die Landwirte freuen sich über saubere Plätze die wir verlassen, über ungeschriebene Regeln im Umgang Draußen die danach bewusst oder unbewusst eingehalten werden, wir der richtige Umgang mit Feuer. Wir alle freuen uns über Müllfreie Wanderwege, und Landschaften die wachsen und gedeihen dürfen, ohne die Hand des Menschen.Auch Tiere achtsam und wertvoll zu behandeln ist für uns ein Grundwert. Tiere spenden uns nicht nur Fleisch, Milch und Nahrung, sie sind auch sehr nützlich um Flora und Fauna im Einklang zu halten, und letzen Endes kann ein Haustier auch Freundschaft und Liebe geben, was für den Menschen als soziales Wesen ebenso ein Grundbedürfniss ist.

Der Emotionale Faktor:

tmp_2301-20160429_085952-1386975736„ECHT – Einfach Mensch sein“

Letztendlich lodert sie ins uns allen… die Abenteuerlust! Egal in welcher Art und Weise wir diese Ausleben, wir beziehen uns hier auf die Outdoor oder Survival Camps.

Einfach „Draußen sein“ bei jedem Wetter, im Regen Schutz suchen, unter schwierigen Verhältnisse ein wärmendes Feuer zu machen und sich in der Gruppe Geschichten zu erzählen. Das Herz schlägt im takt des Donners, genau wird der Himmel beobachtet um zukünftige Witterungen abzuschätzen, das Feuer wird behütet wie ein wertvoller Schatz und persönliche Gespräche ermöglichen es mit fremden Menschen intensiv in Beziehung zu treten. Eine Erfahrung die in usnerem Zivilen Alltag nicht erlebt wird, weil wir uns hier dieser Herausforderung nicht stellen müssen.

Einfach bei Sonnenschein am Flussufer liegen, die Strömung beobachten und verweilen, ohne Handy, ohne Reizüberflutung von Außen, ohne zu sprechen. Einfach sein, die Zeit schweifen lassen, ohne Zeitduck. Auch diese „Freie Zeit“ schaffen wir uns im Alltag nur allzu selten, nicht weil wir nicht wollen, sondern oftmals weil wir nicht können.

sleepIn den Sternenhimmel schauen, leise Gespräche, eine kühle Brise die über das Gesicht weht. Schlafen unter freien Himmel, kann kurze Nächste bedeuten oder bezaubernde Träume. Das Gefühl am Morgen aus dem warmen Schlafsack zu kriechen, die kühle Morgenluft zu spüren und die nackten Füße im morgendlichen Tau zu bewegen. Einfach „Wach“ sein, wach sein für die Erlebnisse die der Tag in der Natur für uns bereit hält.

 

 

 

Kein Anspruch auf Vollständigkeit

Diese Schilderungen entstanden unserer persönlichen und somit subjektiven Wahrnehmung, keine Fakten. Nach drei Jahren intensiver Gruppenarbeit „Draußen“ möchte ich aber feststellen dass diese Wahrnehmung zutreffend ist. Unsere Teilnehmer berichten von tollen Naturerfahrungen, persönlchen Hightlifhts mit uns Draußen und sehr viel Lernerfahrung für den Alltag – sei es ein „Hart Skill“ wie Knotentechniken oder Feuer machen, oder ein „Soft Skill“ wie den eigenen Luxus mehr zu Schätzen und die Natur mehr Achten.

„Naturwächter“tmp_23444-20161230_115650990838568

Ich möchte in diesem Sinne darauf aufmerksam machen, dass wir hier nicht nur von Freinatur sprechen, sondern von all den vielseitigen Angeboten von Anbietern und Kollegen der „Outdoor Szene“ – Wir finden, das Outdoor Projekte, Survival Camps, oder Erlebnispädagogische Tage. egal ob von uns oder anderen Anbietern, unseren geschätzen Kollegen genau so wertvoll sind wie andere Kurzurlaube, Auszeiten oder Reisen. Wir sind „Naturwächter“ und möchten das alte Wissen weitergeben, Achstamen Umgang vermitteln und das Auge für die Schönheit des „Draußen“ seins öffnen. Ich möchte den Artikel mit einem Zitat abschließen, und behaupte damit nicht nur für Freinatur, sondern auch für unsere „Outdoor Kollegen“ und allen „Naturwächter“ zu sprechen:

Unsere Projekte sind wie Reisen, eine Möglichkeit um Geld auszugeben, und trotzdem Reicher zu werden

Impressionen der letzten Drei Jahre…

 

SAMSUNG CSCimg1458193648701

SAMSUNG CSC

20160705_22223220160705_19070220160704_12060620160709_120206img-20161002-wa001420160908_14185120160915_14101420160915_142938img-20160920-wa000920160926_120419facebook_1475407906133

DCIM101GOPROGOPR2306.

DCIM101GOPROGOPR2271.

IMG_20170510_15563118891520_694987140702505_4770895384121226569_o18815415_694989750702244_1194910823735145999_oIMG_20170725_140434

IMG_20170813_154023Floßbau

SAMSUNG CSC

IMG_20170813_154536_wm

SAMSUNG CSC

SAMSUNG CSC

Hinterlasse eine Antwort

Deine Email Adresse wird nicht weitergegeben.