Winterlicher Hochlantsch

Freinatur= Raus aus der Komfortzone und rein ins Abenteuer!

Unsere heutige Wanderung führte uns in das wunderschöne Almenland! Vom grünen Feistritztal ging es mit dem Auto hinauf auf weiße Höhen.

Wir starteten unsere Tour beim Teichalmsee (1200m) auf dem Weg Nr. 745 entlang des Mixnitzbaches. Unser Hund Mailo liebt diese Strecke und war voller Freude!

Vor der Abbiegung zum „Guten Hirten“ gehts es dann rechts hinauf richtung Schüsserlbrunn. Die Wanderwege sind sehr gut beschrieben und trotz des vielen Schnees sichtbar. Das letzte Stück aufs Schüsserlbrunn ist anspruchsvolleres Gelände, dafür wird man oben mit einer traumhaften Aussicht belohnt. Beim „Steirischen Jokl“ kann man sich von Mai bis Oktober  bei traumhafter Aussicht eine kleine Stärkung gönnen. Wir wurden von einer dicken grauen und eindrucksvollen Nebellandschaft empfangen und standen staunend und sprachlos vor dem Nebelpanorama.

Jetzt folgt der abenteuerliche Teil der Wanderung. Begleitet wurden wir von Kälte, Sturm, Eis und viel Schnee. Alleine streiften wir durch die wunderschöne und anspruchsvolle Landschaft. Die Wegmarkierungen sind auch hier trotz 20cm Schnee teilweise sichtbar. Da uns die Strecke sehr vertraut ist, war es trotz der winterlichen Bedingungen möglich uns gut zu orientieren. Dennoch ist dieser Abschnitt sehr anspruchsvoll bei Schnee und Eis weshalb wir ihn zu dieser Jahreszeit nur für geübte Wanderer empfehlen wurden. Mailo suchte uns  aber immer den trittsichersten Pfad.

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Links von uns stüzen eisige Felswände das Gelände, rechts von uns, konnten wir nur erahnen dass sich hinter der Nebelwand ein tiefer Abrund befindet. Hier war Konzentration und gutes Schuhwerk gefragt! Unsere Dachsteinschuhe führten uns sicher durch die Landschaft. Für Fotos konnten wir in dieser Passage keine Engergie verwenden.Trotz der zusätzlichen Anstrengungen haben wir unser Ziel erreicht. Den höchsten Gipfel im Grazer Bergland.

Der Nebel war so stark, dass man das Gipfelkreuz erst aus der näheren Umgebung sehen konnte. Alleine auf dem Gipfel (1720m) zu stehen und nur zu erahnen was sich hinter der Nebelwand verbirgt war atemberaubend.

Nachdem uns dann aber auch der Sturm den Atem raubte, starteten wir den Abstieg auf einer einfacheren Strecke, dem Weg 740. Auf den letzten Metern hat sich auch die Sonne gezeigt und uns auf den letzten Metern gewärmt.

Der Wanderweg endet links vom Gasthof Teichwirt, der leider gerade Betriebsurlaub hatte. Ebenfalls lädt die urige Latschenhütte ein, um sich bei einer Tasse Heißer Schoko und einem leckeren hausgemachten Studel zu wärmen, oder mit einem Almo Gericht zu stärken.

Nachdem Mailo noch eine Runde um den Teilchalmsee gedreht ist um zu schauen was es neues gibt, haben wir uns langsam auf den Heimweg gemacht.

Manchmal müssen „Freinaturen“ einfach „Raus-gehen“

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